Einstieg 2017-08-11T10:22:42+00:00

Servus und willkommen beim anderen Bayern!

Endlich ein Platz für Kurt Eisner!

Wir fordern:
  • Endlich einen zentralen Gedenkort für Kurt Eisner in München!
  • Der jetzige Marienhof soll künftig Kurt-Eisner-Platz heißen!
Der Pazifist und Sozialist Kurt Eisner beendete am 7.11.1918 die Adels- und Militärdiktatur und sorgte in einer friedlichen Revolution für eine demokratische Verfassung Bayerns, für den 8-Stunden-Tag, für die Beendigung der klerikalen Schulaufsicht und für das allgemeine freie Wahlrecht auch für Frauen und vieles andere mehr.
Die friedlichen Tage der bayerischen Revolution wurden mit der Ermordung Kurt Eisners durch den rechtsextremistischen Terroristen Graf Arco beendet.
Anlässlich des Todestages des Ersten Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern wurde am 7. November 2017 dieser zentrale Münchner Platz, der keinen offiziellen Namen hat, symbolisch nach dem Revolutionär und Begründer des Freistaats benannt. Die Benennung des Marienhofes als zentralen städtischen Platzes nach dem Begründer des Freistaats verstehen wir als angemessene Würdigung und als Ausdruck einer geschichts- und selbstbewussten Demokratie.
Dieses Areal war bis 1944 dicht bebaut. Dort stand die erste Münchner Synagoge, die im Pogrom 1349 zerstört und durch eine Marienkapelle ersetzt wurde. Erst nach der Beseitigung der Kriegstrümmer des 2. Weltkrieges wurde  der Platz Marienhof benannt. Für Gegenwart und Zukunft der Landeshauptstadt des Freistaats Bayern ist der Bezug auf die Begründung der Demokratie sicher bedeutsamer als der Rekurs auf die Ersetzung der Synagoge durch eine Marienkapelle in Folge eines Pogroms.
Da Marienhof keine Postadresse ist, werden durch eine Umbenennung keine Veränderungen von Anschriften erforderlich. Eine Doppelbenennung ist nicht gegeben, da es in Neu-Perlach zwar eine Kurt-Eisner-Straße, aber keinen Kurt-Eisner-Platz gibt. Namhafte Bürger/innen der Stadt  – wie z.B. die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde – befürworten diese Umbenennung.
Zum 100. Jahrestag der Gründung des Freistaats Bayern wäre diese symbolische Umbenennung ein deutliches Zeichen für ein demokratisches Selbstbewusstsein der Stadtgesellschaft.

Video von unserer Aktion am 21.02.2017

Kurt Eisners 150. Geburtstag

Am 14. Mai 1867 wurde Kurt Eisner in Berlin geboren. Er arbeitete u.a. als Journalist und Schriftsteller in Berlin, Marburg, Nürnberg und München. Seit 1898 war er zunächst SPD-Mitglied. Wegen seines Protestes gegen die Rolle der SPD im Ersten Weltkrieg verließ er die Partei und wurde 1917 Gründungsmitglied der USPD. Als Anführer der Novemberrevolution in München wurde er von den Arbeiter- und Soldatenräten zum ersten Minsterpräsidenten Bayerns gewählt.

Auf dem Weg zum Landtag wurde Kurt Eisner am 21. Februar 191 erschossen.

Am 14. Mai 2017 haben wir zusammen mit dem Kurt-Eisner-Verein, dem PlenumR und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München den 150. Geburtstag von Eisner gefeiert. Wolfgang Blaschka als Kurt Eisner und Cornelia Naumann als Sarah Sonja Lerch trugen Texte aus der Revolution vor. Begleitet wurden sie am Akkordeon von dem Straßenmusikanten Walter Schreiber.

Kurt Eisner – Rosa Luxemburg Stiftung

Literaten zum Anderen Bayern

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